Wichtige Nahrungspflanzen


Wildbienen kommen nur dort vor, wo sich auch ihre Nahrungspflanzen in unmittelbarer Nähe befinden; Abstand Nest - Nahrungspflanze etwa nur 300 - 500m.

Mit Blütenpflanzen unterstützen Sie am Effektivsten. Das Wildbienenhaus - Insektenhotel - ist dann das Zeitwichtigste.

 

Dies gilt insbesondere für die . . .

Pollenspezialisten: Diese benötigen für ihre Fortpflanzung nur diese eine Art!

                                Oligolektie - oligolektische Arten: etwa 50%!

Pollengeneralisten: Diese ernähren sich auf der gesamten Blütenvielfalt!

                                 Polilektie - polilektische Arten: auch etwa 50%!






Ihre wirksame Mithilfe ist sehr einfach möglich!

Säen Sie diese wichtigen Pflanzen aus!

Im Garten, im Blumenbeet oder sogar im Balkonkasten/Pflanzgefäß.

Zusendung im DIN - A5 Couvert

Abgabe gegen Aufwandserstattungstattung.

Bezugsquelle: s. Kontakt >>



Per Zusendung im Brief oder auf Wunsch auch Überweisung.


Aussaat:

Sämlinge vorziehen:

insbesondere bei Lichtkeimer: NK = Natternkopf,

                                                  ZW = Zaunwicke

                                                  WW = Wegwarte

 - Tupperwarendose mit Küchenpapier auslegen 2-lagig

 - darauf die Samenkörner verteilen

 - ggf. mit 1 Lage Küchenpapier abdecken

 - fecht halten, etwa 1/4 - 1/2 cm Wasserstand, dauert etwa 5 - 10 Tage

Wenn Keimlinge ausgetrieben sind und etwa 4 - 6 cm lang sind eintopfen und

in Blumentopf mit Blumenerde einpflanzen, sodass Keimlingsspross Luft bekommt.

Hinweis:

Natternkopf und Wegwarte sind zweijährig; d.h.im ersten Jahr bildet sich die Blattrosette mit Pfahlwurzel. Aus der nach Überwinterung (draussen) sich im Folgejahr dann die Blütenrispe; ggf. auch mehrere bilden. Sämlinge aussäen lassen und so geht es dann Jahr für Jahr weiter. Die Wegwarte bildet eine winterharte Staude.

Die übrigen Sämlinge als Lichtkeimer in einem Balkonkasten heranziehen.

Die Erde feinkrümelig vorbereiten und anfeuchten. Die Sämlinge daraufstreuen, ggf. leicht andrücken aber keinesfalls in die Erde einarbeiten. Feucht halten, keimen lassen und Setzlinge, die groß genug sind, fortwährend auf die Bienenweide in einem Abstand von 50 cm aussetzen. Standort: pralle Sonne!

Bienenweide und Zaunwicke sind einjährig. Diese in der folgenden Wachstumsperiode im Frühjahr heranziehen und nach den Bodenfrösten nach draussen versetzen.

Viel Spaß beim Beobachten der nützlichen pelzigen Brummer!

 

So helfen Sie am Effektivsten die Artenvielfalt zu unterstützen, denn 50% der Wildbienenarten sind vom Aussterben bedroht.

So ist z.B. die Natternkopf Mauerbiene regional bereits ausgestorben.